Glaukomdiagnostik

Sie sind älter als 40 Jahre; dann gehören Sie in die Gruppe der Patienten, bei denen sich ein Glaukom (grüner Star) entwickeln kann.

Das Glaukom ist eine Erkrankung des Sehnervs, welche durch erhöhten Augeninnendruck oder eine Schwäche des Sehnervs zum Verlust von Nervenfasern am Sehnerv führt. Dies kann unerkannt zur Erblindung führen. Daher werden Untersuchungen zum Ausschluss eines Glaukoms seitens der Fachverbände der Augenärzte ab dem 40.ten Lebensjahr regelhaft empfohlen.

Diese Diagnostik umfasst 3 Stufen: Die Basisuntersuchung umfasst eine Augendruckmessung mit Untersuchung des Sehnervs auf am Spaltlampenmikroskop grob sichtbare Schäden. Die erweiterte Untersuchung mittels Hornhautdickenmessung und Darstellung des Kammerwinkels und die exakte auf langfristige Kontrolle angelegte Untersuchung des Sehnervs wie oben beschrieben plus eine OCT Untersuchung des Sehnervs mit Kontrolle der Sehnervengröße.

Schichtaufnahme (OCT) des Sehnervenkopfes

Die einfachen Augendruckmessungen und Kontrollen des Sehnervenkopfes können ein chronisches Glaukom gegebenenfalls übersehen. Die Vermessung des Kammerwinkels und der Hornhautdicke geben Hinweise auf spezielle Glaukomformen. Die OCT Untersuchung des Sehnerven kann frühe akute und chronische Schäden durch ein Glaukom sicher ausschließen und Veränderungen im Verlauf aufdecken, bevor es zu Gesichtsfeldschäden kommt.

Die Vorsorgeuntersuchung des Glaukoms wird von den Krankenkassen nicht bezahlt. Anders ist dies wenn die Diagnose eines Glaukoms gestellt worden ist. Die speziellen Untersuchungen sind (individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL)